Im norwegischen Fylke Hordaland liegt die von Fjorden umgebene Insel und Kommune Askøy. Die Insel hat eine Fläche von 99km² mit rund 24.000 Einwohnern.
Für Naturliebhaber, die die ruhige idyllische Lage in mitten der Natur lieben, ist Askøy das perfekte Urlaubsziel. Die vielen Buchten machen die raue See an der Nordseeküste milder und laden zum Baden ein. Zudem haben Urlauber auf Askøy die Möglichkeit verschiedene Aktivitäten wahrzunehmen: Segeln, Tauchen oder Surfen, alle Wassersportarten lassen sich hier realisieren.
Um von der Insel aus Bergen, die zweitgrößte Stadt in Norwegen, zu erreichen, fährt man am besten mit dem Schnellboot. Nach 10 Minuten hat man das Zentrum der norwegischen Stadt Bergen erreicht.
Im Jahre 1992 wurde mit der Brücke „Askøybrua“ eine Hauptverbindung nach Bergen eröffnet, sodass immer mehr Besucher über diesen schnellen Verbindungsweg nach Askøy kommen. Auch die Bevölkerungsdichte dieser Kommune wächst durch die Hauptverbindung nach Bergen immer schneller.
Auf der Insel selbst und in den vielen schönen Orten findet man genügend Freizeitangebote. In dem Ort Herdla zum Beispiel, gibt es einen großen Golfplatz, ein Vogel- Naturschutzgebiet, einige Wanderwege und ein Museum. In Strusshamn gibt es einen sehr schönen Hafen mit ansehnlichen, alten Häusern und ein Museum für Fischerei und Industrie.
Ebenso findet jedes Jahr im August auf der Insel Askøy ein bekanntest Rock- Festival mit dem Namen „Lost Weekend“ statt.
Wenn man Lust auf Feiern, aber nicht auf Campen hat, kann man sich ein Haus in in Kollevåg mieten und an den wunderschönen Stränden die Sonne genießen.
Kommune Askøy
06. Mai 2011Pilze in Hordaland
16. Dezember 2010Wir hatten uns zu viert eines der schönen typischen Norwegen Ferienhäuser in Bruvik/Osterřy gemietet, das etwa 40 km östlich von Bergen in der westnorwegischen Provinz Hordaland liegt. Das Häuschen war idyllisch am Sřrfjord gelegen und nur 50 m von diesem entfernt. Es hatte eine hübsche Terrasse und eine kleine Liegewiese. Ausflugsmöglichkeiten in die Fjord- und Gebirgswelt sowie zur Fjordhauptstadt Bergen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten waren jederzeit gegeben.
Meist unternahmen wir vier etwas gemeinsam, aber am letzten Freitag vor unserer Abreise wollten Lars und Monique angeln gehen, worauf wir keinen Bock hatten. Es war August und wir hatten im Restaurant vernommen, dass es in den Wäldern auch Pilze geben solle. Welche und wo konnte uns allerdings keiner sagen. So fuhren wir einfach auf gut Glück mit dem Auto aus Bruvik hinaus und parkten auf einem der kleine Parkplätze abseits der Hauptstraße. Die Gegend war dicht bewaldet, der Baumbestand setzte sich aus Fichten und vereinzelten Buchen zusammen und der Waldboden war bemoost.
So gingen wir auf gut Glück in den Wald hinein und fanden etwa eine halbe Stunde lang nicht einen einzigen genießbaren Pilz. Dann aber sah ich in einiger Entfernung etwas gelblich schimmern. Beim Näherkommen erblickte ich zu meiner großen Freude einen großen Trupp Pfifferlinge. Sogleich rief ich meine Frau Eva herbei, wir schnitten die Pfifferlinge ab und putzten sie an Ort und Stelle. Nachdem wir sie im optimistisch mitgeführten Körbchen verstaut hatten war unser Jagdtrieb erwacht. Hier musste es doch noch mehr geben! Tatsächlich fanden wir noch ein paar Pfifferlinge dazu und waren ganz zufrieden mit unserer Beute, so dass wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto machten. Kurz bevor wir es erreichten, fand Eva im Dickicht völlig unerwartet zwei prächtige Steinpilze. Welch eine Freude! Auch ich war noch einmal fündig und fand einen weiteren Steinpilz hinzu. Schade, dass wir uns erst zum Ende unseres Urlaubs in Norwegen zum Pilzesuchen aufgemacht hatten. Wir wären gern noch einmal in den Wald gegangen.
In unserer Ferienwohnung angekommen, bereiteten wir die Pilze vor, um sie später zu braten. Monique und Lars kamen dann auch bald und staunten nicht schlecht über unsere Ausbeute. Aber auch sie waren erfolgreich. Sie brachten zwei richtig große Lachsforellen vom Angeln mit. Wir bereiteten unsere Pilze und Fische auf dem kleinen Herd zu, besorgten uns noch etwas Brot und hatten an diesem Abend ein unheimlich leckeres Essen aus eigener Produktion.